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16. PolitischesUnterstützen Gemeinden, Kantone, der Bund die Betreuungseinrichtungen finanziell? / Was meinen die einzelnen Parteien zum Thema familienergänzende Betreuung? / Meinungen aus der Schulpolitik / Meinungen der Wirtschaft und der Verbände / Am Beispiel Kanton Zürich: Motionen und Postulate zum Thema Betreuung Unterstützen Gemeinden, Kantone, der Bund die Betreuungseinrichtungen finanziell?In Kürze: Wir unterscheiden die von der öffentlichen Hand getragene und zur Hauptsache finanzierten Einrichtungen und die von Privaten oder Freiwilligen getragenen Betreuungseinrichtungen, welche zum Teil durch Subventionen der öffentlichen Hand mitfinanziert werden. Im Gegensatz zu andern europäischen Ländern (beispielsweise in Frankreich sind die "ecoles maternelles" gratis) besteht in der Schweiz kein Rechtsanspruch für die Betreuung in vom Staat finanzierten Einrichtungen. Viele Horte und andere Betreuungsstätten werden vor allem von den Gemeinden subventioniert. Der Anteil der Subvention ist jedoch unterschiedlich hoch. Beispiel: Die Stadt Zürich subventioniert die über 200 Horte mit jährlich 28 Millionen Franken, 5.8 Millionen Franken werden mit Gebühren eingenommen. (Tages-Anzeiger vom 26.9.2001) Ich habe keine Kenntnis von Kantonen, die familienergänzende Betreuungseinrichtungen subventionieren, dies wird damit begründet, dass die Finanzierung von Betreuungsplätzen die Sache der Gemeinden sei. Es gibt jedoch Bemühungen, die im Rahmen vom Kinder- und Jugendhilfegesetz eine Beteiligung der Kantone an der Finanzierung von Betreuungsplätzen vorsehen. Bund: Am 1. Februar 2003 hat der Bundesrat das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung in Kraft gesetzt. Ein auf 8 Jahre befristetes Impulsprogramm soll die Schaffung zusätzlicher familienergänzende Betreuungsplätze fördern, damit die Eltern Erwerbsarbeit bzw. Ausbildung und Familie besser vereinbaren können. Das Parlament hat dazu für die ersten 4 Jahre einen Verpflichtungskredit von 200 Mio. Franken gesprochen. Kurzzusammenfassung von horte-online.
Was meinen die einzelnen Parteien zum Thema familienergänzende Betreuung?In Kürze: Verschiedene Schweizer Parteien haben die Staffung von mehr Betreuungsplätzen auf ihr Parteiprogramm gesetzt. In der Frage der Finanzierung durch den Steuerzahler gehen die Meinungen jedoch auseinander.
Meinungen aus der SchulpolitikIn Kürze:
Ausserdem: Schweizerischer Verband alleinerziehender Mütter und Väter (SVAMV) Meinungen aus der Wirtschaft und der VerbändeIn Kürze: Schweizerischer Arbeitgeberverband
Verband der Schweizer Unternehmer (economiesuisse) Schweizerischer Kaufmännischer Verband SKV
Am Beispiel Kanton Zürich: Motionen und Postulate zum Thema Betreuung
Verfasst T. Zuberbühler, Lektorat D. Ammari, Design J. Soriano |
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